Der Genealogische Abend 

Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das Land Lippe e.V.


Hausinschriften in Hiddesen

Hiddesen gehört heute zur Stadt Detmold

Hans Christian Schall

Version 25.Juli 2015

Ehem. Hiddesen Nr. 1 Meyer zu Hiddesen, später Kater, heute Heidelk, Kateralle Nr.15
Das große Meierhaus brannte in der Nacht vom 9. auf den 10.November 1764 ab. Bei dem Neubau wurde über der großen Einfahrtstür folgende Inschrift angebracht:

MIT GOT IN EINER IEDEN SACH, DEN ANFANG UND DAS ENDE MACH. MIT GOT GERAHT DER ANFANG WOL, FORS ENDE MAN GOT DANCKEN SOL. DIE FURCHT DES HERNN IST DER WEISHEIT ANFANG.
ALLES WAS UNSER TUHNEN UND ANFANG IST DAS GESCHEHE IN DEN NAHMEN UNSERN HERN JESUCHRIST, SER STEHE UNS BEI FRÜH UND SPÄTH BIS DAS ALLE UNSER TUHN EIN ENDE HATT
JOHAN TÖNIES MEIER ZU HITZEN, ANGENETA SOPFIA CATTRINA BENCKELBERGS AUS DEN SCHONHAGEN. ANNO 1765 DEN 18. JUNI MEBH HERSE

Ehem. Hiddesen Nr. 1 Meyer zu Hiddesen
Foto (1900) Wilhelm Pecher in Sammlung Lippischer Hausinschriften der Lippischen Landesbibliothek

Am westlichen Seiteneingange des Meierhauses lesen wir:

AN GOTTES SEGEN IST ALLES GELEGEN – WER ES GLAUBE TUT

Dieser Bau wurde um 1960 abgebrochen

genealogische Daten der Erbauer:
Johann Töns Meyer zu Hiddesen, ev., Vollspänner in Hiddesen, Nr. 1
* 20.03.1722 (t) in Hiddesen, ~ 20.03.1722 in Detmold.
† 06.08.1801 in Hiddesen, ‡ 10.08.1801 in Detmold.
oo 3/1 K 13.06.1755 in Detmold mit
Agnetha Sofia Catharina Benkelberg, ev., lebte in Hiddesen, Nr. 1
* 30.07.1732 (t) in Oberschönhagen, ~ 30.07.1732 in Cappel

Leibzucht:

FRIDRICH BETGEN AUS REMMIGHAUSEN SOPHIE MEIERN AUS HIDDESEN ZIMMERMEISTER GEHRING

Ehem. Hiddesen Nr. 1 Meyer zu Hiddesen
Foto (1900) Wilhelm Pecher in Sammlung Lippischer Hausinschriften der Lippischen Landesbibliothek

Dieser Balken wurde um 1960 bei einem Umbau entfernt.

genealogische Daten der Erbauer:
Johan Friedrich Christoph Heinrich Betke wird Meyer zu Hiddesen, ev., Vollmeier in Hiddesen, Nr. 1
* 20.05.1801 in Remmighausen.
† 31.12.1853 in Hiddesen , ‡ 01.01.1854 in Detmold.
oo 1/2 K 05.09.1834 in Detmold mit
Henriette Sophie Catharina Meyer zu Hiddesen, ev., Vollmeier in Hiddesen, Nr. 1
* 30.12.1798 in Hiddesen
† 09.05.1858 in Hiddesen, ‡ 13.05.1858 in Detmold

 

 

Ehem. Hiddesen Nr. 1 (alte Leibzucht oder Kötterhaus Meyer zu Hiddesen)

H T * A W E ANNO 1557

Ehem. Hiddesen Nr. 1 Meyer zu Hiddesen
Foto: © (2009) Hans-Christian Schall

Foto: © (2009) Hans-Christian Schall

Dieses Gebäude wurde im 19. Jahrh. abgebaut und auf der Jerxer Heide als Kötterhaus wieder neu errichtet. Der Torbogen wurde dabei gewendet. Die ursprüngliche Inschrift ist daher nun von Innen zu betrachten.

 

 

Ehem. Hiddesen Nr. 2 Lohmann heute Lebenshilfe, Erbhofstr.30

Die alten Häuser sind abgebrochen bzw. abgebrannt. Bei Sievert(1950) lesen wir darüber noch:

Das im Jahre 1789 aufgebaute neue Meierhaus ist heute noch vorhanden. Auf dem Ständer links neben der großen Einfahrtstür an der Südseite des Hauses ist die Jahreszahl 1789 zu lesen, die übrige Inschrift über dem Türbogen ist durch Witterungseinflüsse unleserlich geworden und nicht mehr zu entziffern. Dagegen ist die am Eingange zur Wohnung und Küche an der westlichen Seite des Hauses vorhanden gewesene, aber durch Zerschneiden der Ständer und Balken bei der Veränderung des Hauseinganges verstückelte Inschrift nach den noch vorhandenen Wortresten wieder herzustellen. Es handelt sich dabei um den Bibelspruch Psalm 42 Vers 6:

WAS BETRÜBEST DU DICH, MEINE SEELE, UND BIST SO UNRUHIG IN MIR ? HARRE AUF GOTT; DENN ICH WERDE IHM NOCH DANKEN, DAß ER MIR HILFT MIT SEINEM ANGESICHT.

Leibzuchtshaus:

SIMON LOHMANN UND HENRIETTE LOHM. GEB. DREIMANN HABEN DIES HAUS BAUEN LASSEN.
NACH DES LEBENS SCHÖNEM MORGEN, NACH DES REIFERN ALTERS SORGEN, WIRD UNS NOCH DER FREUDE LOOS EINST IN DIESES HAUSES SCHOSS. DER SEGEN DES HERRN MACHET REICH OHNE MÜHE. GLÜCK ZUM AUSGAG! KEINE TRAUER FÜR DES HIERSEINS GANZE DAUER.
GER. DEN 3ten JULI 1839 M. ST. WALBAUM

Ehem. Hiddesen Nr. 2 Lohmann
Foto (1900) Wilhelm Pecher in Sammlung Lippischer Hausinschriften der Lippischen Landesbibliothek

genealogische Daten der Erbauer:
Johan Simon Henrich Adolph Lohmann, ev., Halbmeier in Hiddesen, Nr. 2
* 24.08.1810 in Hiddesen, ~ 05.09.1810 in Detmold.
† 24.12.1843 in Hiddesen, ‡ 28.12.1843 in Detmold.
oo K 24.11.1835 in Detmold mit
Anna Margretha Henriette Elisabeth Dreimann, ev., Hiddesen, Nr. 2 (Base väterlicherseits)
* 26.10.1813 in Hiddesen, ~ 03.11.1813 in Detmold
† 1900

 

 

Ehem. Hiddesen Nr. 3 (Nullmeier)

Das Meierhaus ist abgerissen, der gut erhaltene Torbogen ist über den Eingang des früheren Nebenhauses, heute Hiddeser Str.110 wieder angebracht worden.

JOBST HENDERICH HANSING AUS ASEMISEN ANNA MARIA ILSABEINS
GEBORENER NUL MEIERsche HABEN DISES HAUS LASEN BAUEN JESA 66 CAP.1
SO SPRICHT DER HERR DER HIMMEL IST MEIN STUHL UND DIE ERDE MEINE FUSBANCK
WAS IST DENN FUR EIN HAUS DAS IHR MIR BAUEN WOLLT ODER WELCHES IST DIE
STÄTTE DA ICH RUHEN SOL.  
1811 DEN 31 Mei M. MISCHER

Ehem. Hiddesen Nr. 3 (Nullmeier)
Foto: © Wolfgang Bechtel 2010


Quelle: Stadt Detmold, untere Denkmalbehörde Foto: Clemens Heuger 1983

 

genealogische Daten der Erbauer:
Hansing wird Nullmeyer
Jobst Henrich, ev., Großkötter in Hiddesen, Nr. 3
* vor 14.07.1759 in Asemissen, ~ 14.07.1759 in Oerlinghausen.
† 12.03.1838 in Hiddesen (Brustkrankheit), ‡ 15.03.1838 in Heidenoldendorf.
oo K 11.07.1783 in Detmold mit
Nullmeier Anna Maria Ilsabein, ev., Anerbin, Großkötter in Hiddesen, Nr.3
* vor 21.09.1755 in Hiddesen, ~ 21.09.1755 in Detmold
† 11.10.1826 in Hiddesen (Wassersucht), ‡ 14.10.1826 in Detmold

 

 

Ehem. HiddesenNr. 3 Nullhof Gödeke

ANNO 1825 DEN 3.JULIUS . JOBST HENRICH NULMEIER UND
KAROLINE NULMERS GEBORNE HUKE AUS HIDESEN.ICH DANKE
DIR GOTT DAS DU MIR BIS HIERHIN SO VÄTTERLICH GEFÜHRET
HAST.ICH BITE DICH DU WOLLEST MICH FERNER BEWAHREN FÜR
UNGLÜCK UND GROSEN GEFARENEN EHELEUTE. HABEN DIES HAUS BAUEN
LASEN DURCH MSTR MISCHER


Quelle: Stadt Detmold, untere Denkmalbehörde Foto: Clemens Heuger 1983

Hiddesen Nr. 3 Nullmeyer
Quelle : Wilhelm Süvern, Friedrich Pahmeier : Sammlung Lippischer Hausinschriften in Lipp.Landesbibliothek; Detmold

 

1805,3.7.Jobst Henr.Nullmeier u.Karoline Nulmers geb. aus Hiddesen. M.Mischer
Ich danke dir Gott, daß du mich bis hierhin so väterlich geführet hast.
Ich bitte dich,du wollest mich ferner bewahren vor Unglück und großen Gefahren.

Quelle: Wilhelm Süvern in unveröffentlichte Hausinschriften; Stadtarchiv Lemgo

 

 

Ehem. Hiddesen Nr. 4 Grüttemeier, heute Friedrich Ebert Straße 39

Am alten Teil des heutigen Hauptgebäudes ist auf dem Türbalken der jetzigen Rückseite des Hauses folgende Inschrift angebracht:

WER GOT VERTAVWET HAT WOL GEBAVWET IM HIMMEL VND AVF ER
DEN WER SICH VERLEST AVF IESVM CHRIST DEN MVS DER HIMMEL WERDEN
GOTSCHALCK KIRCHHOF VND KATRINA GORGENS DIE HBEN
DIESES HAVS BAVWEN LASEN IM IAR CHRISTI ANNO 16 LXXXI (1681)
VND MEIN FETTER MEISTER PLAS HANS HAT DIS HAVS BAVWET

Ehem. Hiddesen Nr. 4 Grüttemeier Foto: © Hans-Christian Schall 2009


Quelle: Stadt Detmold, untere Denkmalbehörde Foto: Clemens Heuger 1983

 


genealogische Daten der Erbauer:
Kerkhoff wird Grüttemeier
Gottschalk, ev., Halbspänner in Hiddesen, Nr.4
* um 1641 in Trophagen.
† vor 13.02.1687 in Hiddesen, ‡ 13.02.1687 in Detmold
oo 1/3 um 1662 mit
Gorries Katharina Ilsabein, ev., Hiddesen Nr. 4
* um 1620 in Nienhagen, ~ um 1620
† vor 03.04.1705 in Hiddesen, ‡ 03.04.1705 in Detmold

An der jetzigen Vorderseite des Hauses ist, rechts am Eingang, eine Inschrift zu lesen:

SIRACH: 37
EHE DU WAS
FRAGE VOR
WAS THUST
          
CAPITEL V. 20
ANFAHEST SO
UND EHE DU WA
NIM RATH DAZU .

Ehem. Hiddesen Nr. 4 Grüttemeier
Foto: © Wolfgang Bechtel 2010

 

 

Ehem. Hiddesen Nr. 5 (Schlepper), heute Bentweg Nr.54

ICH LIEG IM STREIT UND WIEDERSTREB. HILF O HER CHRIST
DEN SCHWACHEN. AN DEINER GNADE ALLEIN ICH KLEB. DU KANST MI
CH STERKER MACHEN. FRIEDERICH SCHLEPPER H.G.L.H.F.
UND ANLIESABETH MEIERS VON HITZEN H.D.H.L.B. D. 11. JULY ANNO
A.G.R.D. M. I H(?) G  
1713

Ehem. Hiddesen Nr. 5 (Schlepper)
Foto: © Wolfgang Bechtel 2008

Hiddesen Nr. 5 Schlepper
Quelle : Wilhelm Süvern, Friedrich Pahmeier : Sammlung Lippischer Hausinschriften in Lipp.Landesbibliothek; Detmold

 

 

Ehem. Hiddesen Nr. 6 (Gausmann) Birkenallee

Erbaut im Kriegsjahr 1915 von August Adams
Dieser Torbogen stand vordem auf Manhenken Hofe in Schmedissen
Und trug die  
Jahreszahl 1781


Ehem. Hiddesen Nr. 6 (Gausmann) Foto: © Hans-Christian Schall 2009


Quelle: Stadt Detmold, untere Denkmalbehörde Foto: Clemens Heuger 1983

 

 

Ehem. Hiddesen Nr. 9 Diekmann, heute Heidebachstr.16

ANNO 1717 DEN 27 APRIL HAT JOHAN BERNT DISMAN MIT
ANNA MARGRETA ILSABEIN DIESES HAUS HIER GEBAUT

Ursprüngliche Inschrift vor Renovierung :

ANNO 1744 DEN 27 APRIL HAT JOHAN BERNT DIGMAN
ANNA MARGRETA ILSABEIN KEMKEN …

Ehem. Hiddesen Nr. 9 Diekmann
Foto: Wolfgang Bechtel © 2008 

Quelle : Stiewe, Dr. Heinrich; Die Kötterstätte Diekmann in Hiddesen;
In : Dorfchronik Hiddesen; Detmold 2006

 

 

Ehem. Hiddesen Nr. 32 (Kruel), heute Maiweg 19, Abriss Dez. 2005

Angaben von Herrn Vollendorf: Baujahr 1732

DER HER BEHÜTE MEINEN EINGANG UND AUSGANG ...... O...... (Rest unleserlich)*
SANDER UND ANILSE BEINKER UND HEIDE UND ANNA ..... ILSABEIN HEMAN

Siehe auch den Bericht in „Dorfchronik Hiddesen“, Detmold 2006 Seite 92 - 93 von Dieter Vollendorf

* Handelt sich wohl um den Segenspruch aus Psalm 121 V.8
Der Herr behüte deinen Eingang und Ausgang von nun bis in Ewigkeit.

 

 

Ehem. Hiddesen Nr. 38 (Tappe) Hindenburg Str. ; 2015 Restaurant Georgius

WER GOTT VERTRAUET HAT WOL GEBAUET IM HIMM
EL UND AUF ERDEN WER SICH VERLÄST AUF JESEUM CHRIST
DEM WIRD DER HIMMEL WERDEN. HERMANN CONRATH
KAISER IN
HAUS ERBAUT
ANNO 1726
 
HABEN DISES
DEN
 
     


Foto: © Herbert Penke 2015

Textquelle: Stadt Detmold, untere Denkmalbehörde

WER AUF GOTT VERTRAWET DER HAT WOL GEBAWET.....
Inschrift verwittert

Ehem. Hiddesen Nr. 38 (Tappe)
Foto: © (2008) Wolfgang Bechtel

 

 

Ehem. Hiddesen Nr. 40 (Kasemeier)

WER GOTT VERTRAUHET HAT WOHL GEBAUH IM HIMMEL UND AUF ERDEN WER SICH
VERLASSET AUF IESUM CHRIST DEM MUS DER HIMMEL WERDEN
VERLÄSSET AUF IESUM CHRIST DEM MUS DER HIMMEL WERDEN
DIESES HAUS HAT LASSEN BAUEN JOBST HENRICH CAASIMIR UND CATTRI
NA ELISABET KEISERS
 
 
HIDDESEN DEN 15. MERTZ 1797
MSTR. BÜKER

Ehem. Hiddesen Nr. 40 (Kasemeier)
Quelle : Wilhelm Süvern, Friedrich Pahmeier : Sammlung Lippischer Hausinschriften in Lipp.Landesbibliothek; Detmold

 

Ehem. Hiddesen Nr. 44 (Wegener) Hindenburgstraße

ICH WILL NICHT IN DIE HÜTTE MEINER HÄUSER GEHEN, NOCH MICH AUFS LAGER MEINES VATTER LEGEN. ICH WILL MEINE AUGEN NICHT SCHLAFEN LASSEN NOCH MEINE AUGENLIEDER SCHLUMMERN BIS ICH EINE STÄTTE FINDE FÜR DEN HERRN ZUR WOHNUNG DEM MÄCHTIGEN JAKOB P.S.132 V 3.4.5
M.JOHANN BERNDT .S.M.

ANNO 1782 DEN 24 AUGUST HAT MILIUS W
EILHELM POPPINGHAUSEN
UND KATRINA ILSAB
EIN MULEMEIERS
AUS SCHOMARCK H.B.D.H.L.B

Ehem. Hiddesen Nr. 44 (Wegener)
Foto: © Hans-Christian Schall 2009

 

 

Ehem. Hiddesen Nr. 47(Grote) Maiweg

DIESES HAUS HAT BAUEN LASSEN DIE WITVE GROTE GEBOHRNE
DOROTHE SPRENGER ZU BERLEBECK MIT BEIHUELFE IHRES SOHNES
SIEMON GROTE  
DEN 2 T. JUNI 1837

Ehem. Hiddesen Nr. 47(Grote) Foto: © Hans-Christian Schall 2009


Quelle: Stadt Detmold, untere Denkmalbehörde Foto: Clemens Heuger 1983

 

 

Ehem. Hiddesen Nr. 52 (Friese) alte Revierförsterei

DIESES HAUS HABEN LASSEN BAUEN ELIAS FRESE UND DESSEN FRAUE PRISTER
DEN 20 STEN MEI : 1831
 
MEISTER MISCHER
 
NO 52
 

Ehem. Hiddesen Nr. 52 (Friese) Foto: © Hans-Christian Schall 2009

Jürgen Elias Frese aus Kohlstädt * 1787 und seine Frau Henriette geb. Prister kauften die Stätte 1822


Quelle: Stadt Detmold, untere Denkmalbehörde Foto: Clemens Heuger 1983

 

 

Ehem. Hiddesen Nr. 67 (Keiser)

1812 DEN 13 TEN MERZ HABEN DIE BEIDEN EHELEUTE JOHAN BERT MISCHER SO MEIERHENKEN VON VAHLHAUSEN DIES HAUS MIT GOTTES UND GUTER MENSCHENHILFE LASSEN BAUEN. WIR BAUEN NICHTS AUS STOLZ UND PRACHT DAS SCHICKSAL UNS DAZU GEBRACHT

Quelle: Sievert, H.A.; Hiddesen und das Hermannsdenkmal. Eine kleine Dorfchronik; Hiddesen 1950

 

 

Forsthaus im Heidental (Leibzucht)

ANNO 1823 DEN 19 TEN AUGUST HABEN ADOLPH KÖRNER VON STAHNSTEN UND SOPHIE LOHMANS AUS HIDESEN DIES HAUS LASEN BAUEN. WER JESUM LIEBT UND GOTT VERTRAUT HAT HIER UND EWIG WOHL GEBAUT. MST MISCHER

Quelle: Sievert, H.A.; Hiddesen und das Hermannsdenkmal. Eine kleine Dorfchronik; Hiddesen 1950

 

Hiddesen, Hiddeser Str. 186

Haus Mellies

ANNO 1913

EIN HAUS IN GLÜCK UND FRIEDEN SEI JEDERMANN BESCHIEDEN

Hiddesen, Hiddeser Str. 186
Foto: © Wolfgang Bechtel 2014

 

Ehem. Hiddesen Nr. 11 (Mellies)

HEINRICH MELLIES
IN
HIDDESEN
UND
SOPHIE STECKER
AUS
HEIDEN
1846

Ehem. Hiddesen Nr. 11 (Mellies)
Foto: © Wolfgang Bechtel 2014

Daten der Erbauer:
Cornd Philipp Henrich Mellies
* Hiddesen 24.03.1810, + Hiddesen 12.10.1865
oo Detmold 20.04.1834 Anna Maria Sofie Katharina Ilsabein Stecker
* Heiden 11.08.1811, + 14.04.1883 Hiddesen

 

Ehem. Hiddesen Köllerweg Nr. 19

VON GOTTES NAMEN GEHE ICH AUS BESCHÜTZE O GOT MEIN GANZES HAUS
weiters nicht lesbar

Quelle: Stadt Detmold, untere Denkmalbehörde

 

 

 

In dieser Zusammenstellung fehlen teilweise noch die alten Hausnummern und die genealogischen Daten der Erbauer.
Vermutlich hat es weitere Inschriften gegeben.
Die Hausinschriften verändern mit der Zeit Ihr Gesicht, Farbgebung, Ergänzungen und Anderes.
Wenn Sie weitere Bilder, Texte oder Ergänzungen haben bitte eine E-Mail an den Webmaster.

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