Der Genealogische Abend 

Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das Land Lippe e.V.


Hausinschriften in Hörste

Hörste gehört heute zur Stadt Lage

Hans-Christian Schall

 

Ehem. Hörste Nr. 2 (Krawinkel)

IM JAHRE 1834 DEN 18 TEN JUNIUS HAT ADOLPH LUDEWIG KRAWINKEL
GEBOHRER BRINKMEIER
AUS HARDISSEN UND CONRADINE FRIEDERIKE
VOGELSANG
DIESES HAUS MIT GOTT UND BEIHILFE IHRER KINDER BAUEN
LASSEN SPRÜCHE KP 24 V 27 UND KP V 10 RICHTE DRAUSSEN DEIN
GESCHÄFT AUS UND BEARBEITE DEINEN ACKER DANACH BAUE DEIN HAUS

Ehem. Hörste Nr. 2 (Krawinkel)
Foto: © (2011) Hans-Christian Schall

 

 

Ehem. Hörste Nr. 8 (Brink)

...HILFFE HAT IOHAN BERNDT BRINCK UND ANNA KATRINA SIMON IOST MELSGES HABEN DIS HAUSZ LASSEN BAUEN WER GOTT VER / ... HAT WOL GEBAUET IM HIMMEL UND AUF ERDEN WER SICH VERLÄST AUF IESUM CHRIST DEN MUS DER HIMMEL WERDEN ANNO 1766 DEN 5 IUNI

Ehem. Hörste Nr. 8 (Brink)
Foto: © (2010) Hans-Christian Schall

 

 

Ehem. Hörste Nr. 8 (Brink)

M . C . W
DEN 2 IULIUS 1808 IOHAN CHRISTOPHFEL SCHLICHTIEG AUS MACKENBRUCH UND CATRINE ELISABET SIBILLEN AUS SCHLANGEN

Ehem. Hörste Nr. 8 (Brink)
Foto: © (2010) Hans-Christian Schall

 

 

Ehem. Hörste Nr. 12 (Weber)

1566

Ehem. Hörste Nr. 12 (Weber)
Foto: © (2010) Hans-Christian Schall

 

 

Ehem. Hörste Nr. 19 (Bax)

WIE WIRD EIN IVNGLING SEINEN WEG VNSTREFLIG GEHEN WEN
ER SICH HELT NACH DEINEN WORDT AVS DEM 119 PSALM ANNO 1670
HANS HERMAN BACKHAVS FECIT

Ehem. Hörste Nr. 19 (Bax)
Foto: © (2010) Hans-Christian Schall

 

 

Ehem. Hörste Nr. 20 (Strate)

1772
HÖRE MEIN SOHN SEI WEISE UND SEI NICHT UNTER DEN SÄUFFERN UND SCHLÄMMERN DEN
DIE SÄUFFER UND SCHLÄMMER VERARMEN UND EIN SCHLÄFFER MUSZ ZERRISSEN KLIDER TRA
GEN SPRÜCHEN SALOMONIS DAS XXIII VERS 19 20 21 IOHAN HENRICH STRATE UND
DEN
M.I.K .
BRINCK
SEINE EHEFRAUE ANNA CATRINE  
HELGENSTOHLER HAVS LASEN B
AEN 16
SEPTEM
BER

Ehem. Hörste Nr. 20 (Strate)
Foto: © (2010) Hans-Christian Schall


Foto (1970) Pahmeier in Sammlung Lippischer Hausinschriften der Lippischen Landesbibliothek

 

 

Ehem. Hörste Nr. 22 (Hilgenstöhler)

DEN 16
AUGUST
1856
O HERR WOHNE MIT UNS IN DIESEM HAUSE UND SEI UNS GNÄDICH ZEIGE
UNS DEINE WEGE UND LEITE UNS IN DEINER WAHRHEIT DEN DU BIST DER
GOTT DER UNS HILFT TAG ICH HAREN WIER DEIN BELOBET SEI DEUN HEILIGER
MEISTER
HÖRST
MEIER
HEINRICH
HILGEN
STÜHLER

ZU STA
PELAGE
UND
NAME VON NUN AN BIS  
IN EWIGKEIT AMENN
WILHEL
MIENE
GELLER

VON DER
PIWITS
HEIDE

Ehem. Hörste Nr. 22 (Hilgenstöhler)
Foto: © (2010) Hans-Christian Schall

Ehem. Hörste Nr. 22 (Hilgenstöhler)
Foto (1970) Pahmeier in Sammlung Lippischer Hausinschriften der Lippischen Landesbibliothek

 

 

Ehem. Hörste Nr. 32 (Schulze)

DEN 5TEN JUNIUS 1808 HAT JOHANN HENRICH SCHULZE UND ANNA MARIA ILSABEIN
KEHNEN
DIE HABEN DIESES HAUS LASEN BAUEN. DEN 71TEN PSALM V.1 U.9. HERR ICH TRAUE
AUF DICH LASS MICH NIMMERMEHR ZU SCHANDEN WERDEN. VERWIRF MICH NICHT IN MEINEM AL
TER. VERLASS MICH NICHT WENN ICH                     SCHWACH WERDE. D.M. JOHAN HERM PLÖGER
 
Ehem. Hörste Nr. 32 (Schulze)
Foto: © (2010) Hans-Christian Schall


Foto (1970) Pahmeier in Sammlung Lippischer Hausinschriften der Lippischen Landesbibliothek

 

   

Ehem. Hörste Nr. 36 (Weeke)


 
VND BLVT
SEELE SIE
JOHANN HE
ACH MEIN GOTT WIE GROS IST DEINE GVTE DIE DV VERBORGEN HAST DENEN DIE DICH
FORCHTEN VND ERZEIGEST SIE DENEN DIE FVR DEN LEVTEN AVF DICH TRAVEN FLEISCH
HATTE DAS NICHT GEMEINT MEINE FEINDE HATTENS NICHT GEHOFFET DIE DA SAGTEN ZV MEINER
HAT KEINE HVLFFE BEI GOTT WIE SOLL ICH DIR DAN VERGELTEN ALLE DEINE WOHLTHAT DIE DV MIR HAST
RICH MEIR WECKE VND SEINE EHERAVE ANNA MARIA ELISABETH OBERMEIR VON VOCKHAVSEN
 
HABEN DIS
HVLFFE GOT
BAVEN DEN
ANNO
M.ERNST
                                                                                                                                                      
HAVS MIR DER
TES LASSEN
7TEN IVLIVS
1751
SCHLVTER

Ehem. Hörste Nr. 36 (Weeke)
Foto: © (2010) Hans-Christian Schall

Über dem Seiteneingang:

WO DER HERR NICHT DAS HAVS
BAVET SO ERBEITEN VMSON.
DIE DARAN BAVEN

Ehem. Hörste Nr. 36 (Weeke)
Foto: © (2010) Hans-Christian Schall

 

Ehem. Hörste Nr. 43 Ahle, Quellenstraße

IM JAHR 1841 DEN 14 JULIUS HAT BERNT HEINRICH ALE VON DER PIWITSHEIDE UND
FLORENTINE WILHELMINE HENRIETTE BRINKMANS VON DER PIWITSHEIDE. ALLEIN
AUF GOTT SETZ DEIN VERTRAUN. AUF MENSCHEN HÜLF KANST DU NICHT BAUN. GOTT
ALLEINE DER HÜLFE SCHAFT. DER MENSCHEN DENKEN UND THUN DAS IST SCHWEIFEL
HAFT. AN GOTTES SEGEN IST ALLES GELEGEN. M . B . ALE

Ehem. Hörste Nr. 43
Foto (1970) Pahmeier in Sammlung Lippischer Hausinschriften der Lippischen Landesbibliothek

Ehem. Hörste Nr.
Foto (1970) Pahmeier in Sammlung Lippischer Hausinschriften der Lippischen Landesbibliothek

 

 

 

Ehem. Hörste Nr. 49

IM JAHR 1863 DEN 27 JULI HAT ADOLF MELGES UND WILHELMMINE MEL
GES
HABEN DIES HAUS BAUT ALLES IST AN GOTT GELEGEN MENSCHEN RICHTEN WENIG
AUS KOMT VON DIER HER NUR DER SEGEN SO IST WOLL BESTELT MEIN HAUS
I M . F L E BRIN

Ehem. Hörste Nr.
Foto: © (2010) Hans-Christian Schall

 

 

Ehem. Hörste Nr. 50 (Winkel, heute Berkenkamp )

Der 30te Juli 1849 war für uns ein Tag des Schreckens weil unsere Wohnung ein Raub
Flamme im nehmlichen Jahr hat Diederich Winkel und Wilhelmine Berkemann den 27ten
Okt: aufrichten lassen. Ach Gott  
es ist dir wohl bewust wir Bauen
nicht aus Ueberflusz    

Ehem. Hörste Nr. 50
Foto: © (2010) Hans-Christian Schall


Foto (1970) Pahmeier in Sammlung Lippischer Hausinschriften der Lippischen Landesbibliothek

 

 

Am Nebengebäude des Bierkellers zu Hörste

Trink, wenn dich der Durst anficht, nach dem Tode gibt es nichts.

Quelle: K. Wehrhahn, Frankfurt Inschriften an Lippischen Wirtschaften

 

 

Hörste, Rödeweg 51

1799,22.6. Tons Henr.Schneider.Meister daselbst und Anne Kattrine Ilsebein Möller
Tausendmal sei dir gesungen
Herr mein Gott, Preis, Lob und Danck,
Das es mir bisher gelungen.
Ach las meines Lebens Gang
Ferner doch durch Jesu leiten
Und gehn in die Ewigkeiten,
Da will ich Herr, für und für
Ewig,ewig danken dir. N 177 a.d.n.G.S.B.

Quelle: Wilhelm Süvern in unveröffentlichte Hausinschriften; Stadtarchiv Lemgo

 

 

Hörste,Teutoburger-Wald-Straße 25.Elkenkamp

1828 Im Jahr 1828 ist das Schicksal den Töns Henrich Kosteller. aus dem Schmelzebruche und seine
Frau Maria Katrine Kirghofs getroffen indem ihr vorges Wohnhaus am 5ten Mei d.J.ein Raub der Flamme
wurde. Durch Gottes und guter Menschen Hilfe ist dieses Haus am 30ten Julius d.J.wieder aufgerichtet.
Was Gott thut das ist wohlgethan, es bleibt gerecht sein Wille.

Quelle: Wilhelm Süvern in unveröffentlichte Hausinschriften; Stadtarchiv Lemgo

 

 

Hörste

Sank ich durch eine Wassersflut hernieder,
Durch Gottes Hülfe und Menschenhand
Steh ich hier feste wieder

Sammlung Wilhelm Süvern nach Prof. Dr. Weerth, "Lippische Hausinschriften" ("Blätter f.lipp.Heimatkunde" 1903,Nr.1-11)



In dieser Zusammenstellung fehlen teilweise noch die alten Hausnummern und die genealogischen Daten der Erbauer.
Vermutlich hat es weitere Inschriften gegeben.
Die Hausinschriften verändern mit der Zeit Ihr Gesicht, Farbgebung, Ergänzungen und Anderes.
Wenn Sie weitere Bilder, Texte oder Ergänzungen haben bitte eine E-Mail an den Webmaster.

 

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